VIVO für Fachcommunities

Kurzbeschreibung

“Forschungsinformationssysteme” wie Pure (Elsevier) und Converis (Thomson-Reuters) verbreiten sich in den letzten Jahren an akademischen Forschungseinrichtungen. Damit steht eine neue Quelle für umfassende Informationen über alle Forschungsaktivitäten der jeweiligen Einrichtung zur Verfügung. Um diese Aktivitäten auch institutionenübergreifend zu verlinken und entdeckbar zu machen, dabei auch kleinere Player in der Forschungslandschaft zu berücksichtigen, und auf besondere Informationsbedarfe von Fachcommunities einzugehen (z.B. den Nachweis unkonventioneller Forschungsobjekte), wird in zahlreichen Ländern die Open Source-Software VIVO eingesetzt (Beispiel: http://vivoweb.org/blog/2011/11/vivo-enables-research-networking-recommendations-endorsed-ctsa-consortium). VIVO-Harvester sammeln frei verfügbare Forschungsinformationen und konvertieren die gesammelten Daten entsprechend von Linked Open Data (LOD)-Standards. Die VIVO-Ontologie baut auf verbreitete LOD-Namensräume auf und ist communityspezifisch erweiterbar. VIVO bietet eigene Interfaces zur Bearbeitung und Visualisierung strukturierter Forschungsinformationen an.

Wir vernetzen seit 2013 VIVO-Interessierte in Europa (https://sites.google.com/site/vivocamp13/) und bauen 2014 in enger Kooperation mit Fach-Communities einen VIVO-Prototypen auf (http://blogs.tib.eu/wp/tib/2013/07/15/tib-open-science-lab-vivo/). Zusammen mit dem Forschungsverbundpartner Forschungszentrum L3S planen wir im Januar 2014 den DFG-Antrag “German Academic Web” zu stellen.

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