Sichtbarkeit für Wirtschaftswissenschaftler/innen im Social Web:
Guidelines für Twitter

Wie kann ein Kommunikationskanal, der nur 140 Zeichen pro Nachricht erlaubt, für Ökonomen interessant sein, die es gewohnt sind, ihre wissenschaftlichen Ergebnisse mittels Zeitschriftenartikeln in der Länge von 3000 bis 8000 Wörtern zu publizieren? Kann diese Form der Kurzmitteilungen überhaupt für die wirtschaftswissenschaftliche Kommunikation sinnvoll genutzt werden? Können Forscher aus der Nutzung dieses Kommunikationskanals sogar Vorteile für die eigene Forschung ziehen?

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Die Guidelines

Im Rahmen des Forschungsprojekts Sichtbarkeit für Forschende im Social Web entstanden Guidelines für WirtschaftswissenschaftlerInnen, die auf Twitter aktiv sind. Sie beinhalten Hintergrundwissen zum wissenschaftlichen Nutzen des Kurzmitteilungsdienstes sowie konkrete Tipps und Anleitungen, um Forschenden den Einstieg so leicht wie möglich zu machen oder ihre bisherige Strategie zu optimieren.

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Projektziel und Forschungsfragen

Ziel des Projekts war die Unterstützung von Wirtschaftswissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern beim Einsatz Sozialer Medien für ihre Arbeit. Dafür wurden in diesem Projekt folgende Forschungsfragen bearbeitet:

  • Wie erreichen Wirtschaftswissenschaftler/innen Sichtbarkeit im Social Web?
  • Was bedeutet Sichtbarkeit/Prominenz/Einfluss in einem sozialen Netzwerk?
  • Was sind angemessene Maße?

Zur Beantwortung dieser Fragen wurden Experteninterviews zum Twitter-Einsatz mit im Social Web bereits aktiven Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern geführt. Auf deren Basis wurden Empfehlungen abgeleitet, wie Forschende ihre Sichtbarkeit im Social Web erhöhen können und in einer ersten Version eines Guideline-Dokuments zusammengefasst. Dieses wurde anschließend einer Testgruppe vorgelegt – begleitet von Befragungen und einer Testphase zur Anwendung der Guidelines. Mit den Erkenntnissen aus der Testphase wurde die nun vorliegende Version der Twitter-Guidelines erstellt. Sie steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung und kann zudem über ein Wiki kollaborativ weiterentwickelt werden.

Projektpartner

Kontakt

Dr. Anna Maria Höfler (ZBW)