More from: zbw-mediatalk.eu

Knowledge Exchange Report: About Federated Research Data Infrastructures (FRDI)

The best-known initiatives in the planning of Federated Research Data Infrastructures (FRDI) the European Open Science Cloud (EOSC) and, on a national level in Germany, the National Research Data Infrastructure (Nationale Forschungsdateninfrastruktur, NFDI). However, there are already existing examples as the Generic Research Data Infrastructure (GeRDI) or the German Federation for Biological Data (GFBio) and others on infrastructures, which might help to better understand what ‘federated’ means, its features and how to address outstanding challenges. Eighteen similarly federated research data infrastructures in Denmark, Finland, France, Germany, the Netherlands and the UK have been studied and their features analysed. We talked […]


Auf dem Weg zum nächsten Level: Interview zu Open Science in Finnland

Open Science scheint fest im finnischen Wissenschaftssystem verankert zu sein. So bieten viele finnische Universitäten umfangreiche Informationen und Open Science Guidelines an. Darüber wollten wir gerne mehr erfahren und befragten Dr. Pirjo-Leena Forsström (Development Director, CSC, Secretary-General for Finnish Open Science and Research Initiative) zu Open Science in Finnland. CSC ist das finnische IT-Zentrum für die Wissenschaft. Wie würden Sie die heutige Situation von Open Science in Finnland beschreiben? Wir bewegen uns zum nächsten Level, auf dem Open Science keine spezifischen Unterstützungsaktionen benötigt, sondern den Stakeholdern überlassen werden kann. Siehe die „Evaluation of Openness in the Activities of Research Organisations […]


Studie zur Twitter-Nutzung: Welche Rolle spielen akademische Hierarchien?

Dr. Stephanie B. Linek, Wissenschaftlerin an der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und federführende Autorin der Studie “It’s All About Information? The Following Behaviour of Professors and PhD Students in Computer Science on Twitter”, gibt Auskunft: Sie haben untersucht, aus welchen Motiven heraus, sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei Twitter gegenseitig folgen. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dies zu untersuchen? Die Idee entstand im Rahmen des Forschungsprojektes “Netiquette und Profile in Science 2.0“, bei dem es um die Umgangsformen, Kommunikation und Selbstdarstellung von Forschenden im Social Web geht. Für Forschende ergibt sich dabei die Problematik, dass soziale Medien sowohl privat […]


Department versus Lehrstuhl: Könnte Open Science profitieren?

Mit der Frage, ob die Personalstruktur deutscher Universitäten, ausgerichtet am Lehrstuhlprinzip, noch zeitgemäß ist, beschäftigt sich der Debattenbeitrag “Departments statt Lehrstühle: Moderne Personalstruktur für eine zukunftsfähige Wissenschaft”. Der Beitrag wurde zur Anregung der Debatte verfasst und beinhaltet daher auch in Kommentaren die Perspektiven von 14 Personen aus Wissenschaft und Politik. Schieflagen im Wissenschaftssystem überwinden Die Autorinnen Jule Specht, Christian Hof, Julia Tjus, Wolfram Pernice und Ulrike Endesfelder, Mitglieder der Jungen Akademie, schlagen die Umstellung des deutschen Lehrstuhlprinzips auf eine Department-Struktur vor. Die Grundidee dabei ist eine im Vergleich zum Lehrstuhlprinzip größere, vielfältige, selbstständig forschende Professorenschaft, die dauerhaft aus Grundmitteln der […]


Open Science umsetzen: Forschungsdatenprojekte der ZBW

Forschungsdaten stellen gegenwärtig im Rahmen des digitalen Wandels das zentrale Thema der deutschen Wissenschaftspolitik dar. So fordert der Rat für Informationsinfrastrukturen niedrigschwellige Services für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, vernetzte Infrastrukturen für Forschungsdaten und Forschung zu den sich wandelnden Realitäten im Wissenschaftssystem. Services für Wirtschaftsforschende Seit 2014 bietet die ZBW einen Wegweiser zu Forschungsdaten in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an, der insbesondere für den Nachwuchs unter den Wirtschaftswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern für den Umgang mit Forschungsdaten hilfreich ist und bereits über 6.000 Downloads verzeichnet: “Auffinden. Zitieren. Dokumentieren”. Um die Bedürfnisse von Ökonomen unter anderem in Bezug auf die Arbeit mit Forschungsdaten stets im […]


Open Data: Wie beeinflusst die Persönlichkeit das Teilen von Forschungsdaten?

Das Teilen von Forschungsdaten beinhaltet ein großes Potential für den wissenschaftlichen Fortschritt. Zugleich wird Open Data von Forscherinnen und Forschern noch wenig praktiziert, weil es für sie oft ein soziales Dilemma bedeutet. Nur wenn Forscherinnen und Forscher bereitwillig ihre Forschungsdaten teilen, kann sich Open Data jedoch durchsetzen. Ob sie dazu bereit sind, hängt zum Teil von ihrer Persönlichkeit ab. Welchen Einfluss die Persönlichkeit hat, wurde in einer bundesweiten fachübergreifenden Studie mit 1.564 Probandinnen und Probanden im Rahmen des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0 untersucht. Projektpartner waren die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, das DIW Berlin, das Alexander-von-Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und […]


Report: Wie bekommen Forschende die Qualifikationen für Open Science?

Der kürzlich veröffentlichte Report “Providing researchers with the skills and competencies they need to practise Open Science – Report of the Working Group on Education and Skills under Open Science” adressiert die Fähigkeiten und Kenntnisse, die Forschende brauchen, wie diese erworben werden könnten, und was darüber hinaus notwendig ist, um die Open-Science-Praxis zu fördern. Befragung zeigt, dass Open Science für Forschende kein geläufiges Konzept ist Eine Umfrage, die zwischen März und Mai 2017 durchgeführt wurde, um die gegenwärtige Situation zu erheben, bildet die Basis des Reports. Die Umfrage, an der sich 1.277 Forscherinnen und Forscher aus ganz Europa beteiligt haben, […]


Anleitung für Open Science: Wie Universitäten die Umsetzung in der Praxis fördern

Indiana University Bloomington Auf der erst kürzlich gelaunchten Seite Open Scholarship @ IU Bloomington werden – unterteilt in die drei Kategorien “Open Access“, “Open Data” und “Open Journals” – sehr übersichtlich Informationen bereitgestellt, um Angehörige der Indiana University Bloomington beim Umsetzen der Open Science-Prinzipien in die Praxis zu unterstützen. Eingebunden ist dabei unter anderem die Universitätsbibliothek mit ihrem Scholarly Communication Department. Neben der Unterstützung bei der Erstellung von Forschungsdatenmanagementplänen besteht die Möglichkeit, Beratungstermine zu vereinbaren. Arizona State Universityy ist die entsprechende Seite der Arizona State University Library. Hier wird besonderer Wert darauf gelegt zu vermitteln, was Open Science ist und […]


Studie: Digitale Wissenschaftskommunikation innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft

Im Jahre 2014 hat der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 bereits eine Studie zu “Social Media innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft” durchgeführt, in der gezeigt wurde, dass soziale Medien durchaus in den jeweiligen Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft angekommen sind und insbesondere zur Außendarstellung genutzt werden. 2016 wurde diese Studie wiederholt, um zum einen den Status Quo mit 2014 zu vergleichen und zum anderen den Schwerpunkt insbesondere etwas breiter auf digitale Wissenschaftskommunikation allgemein und nicht nur auf soziale Medien zu legen. Daher ist die 2016er Studie als Ergänzungsstudie zu 2014 zu sehen und nicht als reine Wiederholungsstudie. Befragt wurden 88 Leibniz-Einrichtungen, von denen 59 an der […]


Open Science ohne Kompromisse: Open Knowledge Maps

Die Wissenschaft ist produktiv wie nie zuvor. Jedes Jahr werden etwa 2,5 Millionen wissenschaftliche Artikel publiziert, Tendenz steigend. Vieles an wissenschaftlichen Informationen ist offen zugänglich: dank der Open-Access-Bewegung können wir mittlerweile auf über 100 Millionen wissenschaftliche Outputs frei zugreifen. Beim Zugang wurden also große Fortschritte gemacht – doch wie ist es um die Auffindbarkeit bestellt? Letztendlich nützt uns diese große Menge wissenschaftlicher Information ja nur, wenn sie bei ihren potentiellen Rezipienten auch ankommt, wenn die Ergebnisse in der Forschung wiederverwendet oder in die Praxis transferiert werden. Hier zeigt sich eine große Lücke: je nach Disziplin werden