Das partizipatorische Web etabliert sich zunehmend im Forschungsalltag und verändert wissenschaftliche Forschungs- und Publikationsprozesse fundamental.

Science 2.0 befasst sich mit der Nutzung partizipativer Technologien des Internets in allen Phasen der Forschung. Insbesondere Werkzeuge und Plattformen des Social Web halten zunehmend Einzug in den Wissenschaftsalltag und bieten so völlig neue Möglichkeiten der Kommunikation und Zusammenarbeit sowie der Partizipation und des offenen Diskurses. Bestehende Forschungspraktiken und Publikationsprozesse ändern sich dadurch grundlegend. Der transdisziplinäre Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 untersucht die Auswirkungen von Science 2.0 auf Wissenschaft und Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragestellungen zu neuen Arbeitsgewohnheiten, den Technologieentwicklungen und der Nutzungsforschung. Zudem gibt es enge Überschneidungen mit dem verwandten Thema Open Science.

Projekte aus dem Verbund finden sich → hier

Erfahren Sie mehr über Science 2.0 in unserem kurzen Video:

 

Aktuelles aus dem Verbund

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Department versus Lehrstuhl: Könnte Open Science profitieren?

Mit der Frage, ob die Personalstruktur deutscher Universitäten, ausgerichtet am Lehrstuhlprinzip, noch zeitgemäß ist, beschäftigt sich der Debattenbeitrag “Departments statt Lehrstühle: Moderne Personalstruktur für eine zukunftsfähige Wissenschaft”. Der Beitrag wurde zur Anregung der Debatte verfasst und beinhaltet daher auch in Kommentaren die Perspektiven von 14 Personen aus Wissenschaft und Politik. Schieflagen im Wissenschaftssystem überwinden Die Autorinnen Jule Specht, Christian Hof, Julia Tjus, Wolfram Pernice und Ulrike Endesfelder, Mitglieder der Jungen Akademie, schlagen die Umstellung des deutschen Lehrstuhlprinzips auf eine Department-Struktur vor. Die Grundidee dabei ist eine im Vergleich zum Lehrstuhlprinzip größere, vielfältige, selbstständig forschende Professorenschaft, die dauerhaft aus Grundmitteln der […]



Open Science umsetzen: Forschungsdatenprojekte der ZBW

Forschungsdaten stellen gegenwärtig im Rahmen des digitalen Wandels das zentrale Thema der deutschen Wissenschaftspolitik dar. So fordert der Rat für Informationsinfrastrukturen niedrigschwellige Services für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, vernetzte Infrastrukturen für Forschungsdaten und Forschung zu den sich wandelnden Realitäten im Wissenschaftssystem. Services für Wirtschaftsforschende Seit 2014 bietet die ZBW einen Wegweiser zu Forschungsdaten in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an, der insbesondere für den Nachwuchs unter den Wirtschaftswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern für den Umgang mit Forschungsdaten hilfreich ist und bereits über 6.000 Downloads verzeichnet: “Auffinden. Zitieren. Dokumentieren”. Um die Bedürfnisse von Ökonomen unter anderem in Bezug auf die Arbeit mit Forschungsdaten stets im […]


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