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Anleitung für Open Science: Wie Universitäten die Umsetzung in der Praxis fördern

Indiana University Bloomington Auf der erst kürzlich gelaunchten Seite Open Scholarship @ IU Bloomington werden – unterteilt in die drei Kategorien “Open Access“, “Open Data” und “Open Journals” – sehr übersichtlich Informationen bereitgestellt, um Angehörige der Indiana University Bloomington beim Umsetzen der Open Science-Prinzipien in die Praxis zu unterstützen. Eingebunden ist dabei unter anderem die Universitätsbibliothek mit ihrem Scholarly Communication Department. Neben der Unterstützung bei der Erstellung von Forschungsdatenmanagementplänen besteht die Möglichkeit, Beratungstermine zu vereinbaren. Arizona State Universityy ist die entsprechende Seite der Arizona State University Library. Hier wird besonderer Wert darauf gelegt zu vermitteln, was Open Science ist und […]


Studie: Digitale Wissenschaftskommunikation innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft

Im Jahre 2014 hat der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 bereits eine Studie zu “Social Media innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft” durchgeführt, in der gezeigt wurde, dass soziale Medien durchaus in den jeweiligen Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft angekommen sind und insbesondere zur Außendarstellung genutzt werden. 2016 wurde diese Studie wiederholt, um zum einen den Status Quo mit 2014 zu vergleichen und zum anderen den Schwerpunkt insbesondere etwas breiter auf digitale Wissenschaftskommunikation allgemein und nicht nur auf soziale Medien zu legen. Daher ist die 2016er Studie als Ergänzungsstudie zu 2014 zu sehen und nicht als reine Wiederholungsstudie. Befragt wurden 88 Leibniz-Einrichtungen, von denen 59 an der […]


Open Science ohne Kompromisse: Open Knowledge Maps

Die Wissenschaft ist produktiv wie nie zuvor. Jedes Jahr werden etwa 2,5 Millionen wissenschaftliche Artikel publiziert, Tendenz steigend. Vieles an wissenschaftlichen Informationen ist offen zugänglich: dank der Open-Access-Bewegung können wir mittlerweile auf über 100 Millionen wissenschaftliche Outputs frei zugreifen. Beim Zugang wurden also große Fortschritte gemacht – doch wie ist es um die Auffindbarkeit bestellt? Letztendlich nützt uns diese große Menge wissenschaftlicher Information ja nur, wenn sie bei ihren potentiellen Rezipienten auch ankommt, wenn die Ergebnisse in der Forschung wiederverwendet oder in die Praxis transferiert werden. Hier zeigt sich eine große Lücke: je nach Disziplin werden


Social Media und Wissenschaftskommunikation: Statistenrolle für Open Science in der Stellungnahme?

Am 28. Juni veröffentlichten die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften eine von einer Arbeitsgruppe erarbeitete Stellungnahme „Social Media und Wissenschaftskommunikation – Analyse und Empfehlungen zum Umgang mit Chancen und Risiken in der Demokratie“. Darin enthalten sind Empfehlungen an verschiedene Adressaten, etwa eine stärkere rechtliche Regulierung von Social-Media-Plattformen und Suchmaschinen durch die Politik oder der Aufbau einer redaktionell unabhängigen Wissenschaftskommunikations- und Informationsplattform, die zum Teil kontrovers diskutiert wurden. Bedeutungsverlust klassischer Intermediäre Massenmedien, die mit ihren Redaktionen als Intermediäre und Qualitätsprüfer fungieren, haben ihre frühere Vormachtstellung verloren, während […]


DeepGreen: Open-Access-Transformation

Dieser Prozess soll mit Hilfe einer Datendrehscheibe automatisiert werden. Den Fokus legt DeepGreen dabei zunächst auf sogenannte Allianz-Lizenzen, welche spezielle Open-Access-Komponenten enthalten. Die grüne Herausforderung Der Grüne Weg des Open Access bezeichnet die Speicherung von qualitätsgesicherten Textpublikationen (Postprints) und anderen digitalen Objekten auf einem institutionellen oder disziplinären Repositorium (frei zugängliche Online-Datenbank). Einen Zweig dieses grünen Weges bilden die überregional zwischen Bibliotheken und Verlagen verhandelten Allianz-Lizenzen. Die dort enthaltenen Open-Access-Komponenten erlauben es AutorInnen berechtigter wissenschaftlicher Einrichtungen, ihre Publikationen sofort oder nach Ablauf einer Embargofrist in einem Repositorium ihrer Wahl, meist das der eigenen Institution, zu veröffentlichen. Die Umsetzung dieser Open-Access-Komponenten ist […]


Neue Räume für Arbeit 4.0 und Lernen 4.0: Auswirkungen für das Bildungssystem?

Der Leuchtfeuer 4.0 MOOC lief in der Zeit vom 19.04. bis 03.05.2017 als Live-MOOC. Wer es, wie die Autorin dieser Zeilen, nicht schaffte, in diesem Zeitraum am Ball zu bleiben, kann sich die Videoaufzeichnungen auch nach seinem Ende auf der MOOC-Plattform “mooin” als On-Demand-Kurs ansehen. Ebenso bleiben die Foren und die “Basislager-Küche” bei Facebook für Beiträge und Diskussionen weiter geöffnet und die Diskussion kann bei Twitter unter #feuer40 weiter verfolgt werden. 🔥 MACH’ MIT: “Leuchtfeuer 4.0 MOOC” zu Arbeit & Bildung 4.0. Seid neugierig, schaut vorbei & macht mit! https://t.co/ZpxhA3mgoj #feuer40 pic.twitter.com/pLM05cbl6L — Nicole Bauch (@nbauch) 19. April 2017 MOOC […]


re:publica 2017: Ein Tag zwischen kulturellem Gedächtnis, Forschungsdaten und Netzkultur

Auf der re:publica treffen an drei Tagen etwa 8.000 Menschen aufeinander, darunter Blogger*innen, Wissenschaftler*innen und Forscher*innen, Start-up-Unternehmer*innen, Social Media- und Marketing-Experten*innen, Journalisten*innen, Hacker*innen, Geeks und Nerds, um sich über die Digitalisierung zu unterhalten. Im Mittelpunkt stehen Innovationen und Synergien zwischen Netzpolitik, digitalem Marketing, Netz-Technologie, der Online-Gesellschaft und auch der (Pop-)Kultur. Die re:publica ist nicht nur die Internetkonferenz, sondern auch eine Gesellschaftskonferenz – und vielleicht auch die Konferenz der Fortschrittsfreundinnen und -freunde. Auch Open Science- und Bibliotheksthemen sind in den Sessions vertreten. Dieses Jahr lautete das Motto: LOVE OUT LOUD! (angelehnt an die in Kurznachrichten beliebte Abkürzung LOL, die für “Laughing […]


Citizen Science: Interview mit Dr. Katrin Vohland über Vorteile, Barrieren und Entwicklung bürgerbeteiligter Forschung

Dr. Katrin Vohland ist Citizen-Science-Expertin am Museum für Naturkunde in Berlin. Sie ist unter anderem Teil der Projektleitung der deutschen Citizen-Science-Plattform „Bürger schaffen Wissen“ sowie Executive Chair der europäischen Allianz ECSA (European Citizen Science Association). Im Interview erläutert sie die aktuelle und zukünftige Rolle von Citizen Science im Wissenschaftssystem und zeigt die Potentiale auf, die in der Partizipation der Zivilgesellschafft stecken, aber auch welche Barrieren noch zu überwinden sind. Welchen Bezug haben Sie zu Citizen Science? Zu Citizen Science bin ich persönlich über die Biodiversitätsforschung gekommen. Wir haben uns damit beschäftigt, wie die ehrenamtlichen Naturforschenden besser unterstützt werden können, und […]


Open Science: Forschungsdatenmanagement mit dem ZBW Journal Data Archive

Forschungsförderer im In- und Ausland, aber auch die Europäische Kommission fordern im Kontext von Open Science vermehrt einen offeneren Zugang zu Forschungsdaten. Qualitätsgesicherte Forschungsdaten bilden einen Grundpfeiler wissenschaftlicher Erkenntnis und können unabhängig von ihrem Erhebungszweck auch Grundlage weiterer Forschung sein. Doch auch wissenschaftliche Qualitätssicherung und Forschungsintegrität bilden zentrale Motive für derartige Empfehlungen: Empirisch-basierte Forschung sollte replizierbar sein – die publizierten Ergebnisse, angewendete Methoden und die Berechnungswege also nachvollziehbar und überprüfbar sein. Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft unterstützt mit ihrem neuartigen Journal Data Archive wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschriften bei dieser Aufgabe. Eine Lehre für Fachzeitschriften: Richtlinien zum Umgang mit verwendeten Forschungsdaten Die Bedeutung […]


NMC Horizon Report 2017 Library Edition: Digital Citizenship fördern

Am 23. März wurde der NMC Horizon Report 2017 Library Edition veröffentlicht. Wie in den vorhergehenden Reports für wissenschaftliche Bibliotheken ist er in die gewohnten Kategorien eingeteilt: wichtige Technologieentwicklungen für Bibliotheken, Trends sowie Herausforderungen, die die Übernahme neuer Technologien in Bibliotheken beschleunigen beziehungsweise behindern. Diesen sind, jeweils untergliedert nach kurz-, mittel- oder längfristigem Horizont beziehungsweise abgestuft nach dem Schwierigkeitsgrad, jeweils sechs Themen zugeordnet. Trendthemen im Zeitverlauf Zu den Neuerungen des Reports zählt ein Überblick über die Themen der bisherigen drei NMC Horizon Reports Library Edition von 2014, 2015 und nun 2017. Auf einen Blick wird so ersichtlich, wie sich die Themen […]