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Open Science umsetzen: Forschungsdatenprojekte der ZBW

Forschungsdaten stellen gegenwärtig im Rahmen des digitalen Wandels das zentrale Thema der deutschen Wissenschaftspolitik dar. So fordert der Rat für Informationsinfrastrukturen niedrigschwellige Services für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, vernetzte Infrastrukturen für Forschungsdaten und Forschung zu den sich wandelnden Realitäten im Wissenschaftssystem. Services für Wirtschaftsforschende Seit 2014 bietet die ZBW einen Wegweiser zu Forschungsdaten in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an, der insbesondere für den Nachwuchs unter den Wirtschaftswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern für den Umgang mit Forschungsdaten hilfreich ist und bereits über 6.000 Downloads verzeichnet: “Auffinden. Zitieren. Dokumentieren”. Um die Bedürfnisse von Ökonomen unter anderem in Bezug auf die Arbeit mit Forschungsdaten stets im […]


Open Data: Wie beeinflusst die Persönlichkeit das Teilen von Forschungsdaten?

Das Teilen von Forschungsdaten beinhaltet ein großes Potential für den wissenschaftlichen Fortschritt. Zugleich wird Open Data von Forscherinnen und Forschern noch wenig praktiziert, weil es für sie oft ein soziales Dilemma bedeutet. Nur wenn Forscherinnen und Forscher bereitwillig ihre Forschungsdaten teilen, kann sich Open Data jedoch durchsetzen. Ob sie dazu bereit sind, hängt zum Teil von ihrer Persönlichkeit ab. Welchen Einfluss die Persönlichkeit hat, wurde in einer bundesweiten fachübergreifenden Studie mit 1.564 Probandinnen und Probanden im Rahmen des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0 untersucht. Projektpartner waren die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, das DIW Berlin, das Alexander-von-Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und […]


Report: Wie bekommen Forschende die Qualifikationen für Open Science?

Der kürzlich veröffentlichte Report “Providing researchers with the skills and competencies they need to practise Open Science – Report of the Working Group on Education and Skills under Open Science” adressiert die Fähigkeiten und Kenntnisse, die Forschende brauchen, wie diese erworben werden könnten, und was darüber hinaus notwendig ist, um die Open-Science-Praxis zu fördern. Befragung zeigt, dass Open Science für Forschende kein geläufiges Konzept ist Eine Umfrage, die zwischen März und Mai 2017 durchgeführt wurde, um die gegenwärtige Situation zu erheben, bildet die Basis des Reports. Die Umfrage, an der sich 1.277 Forscherinnen und Forscher aus ganz Europa beteiligt haben, […]


Open Science ohne Kompromisse: Open Knowledge Maps

Die Wissenschaft ist produktiv wie nie zuvor. Jedes Jahr werden etwa 2,5 Millionen wissenschaftliche Artikel publiziert, Tendenz steigend. Vieles an wissenschaftlichen Informationen ist offen zugänglich: dank der Open-Access-Bewegung können wir mittlerweile auf über 100 Millionen wissenschaftliche Outputs frei zugreifen. Beim Zugang wurden also große Fortschritte gemacht – doch wie ist es um die Auffindbarkeit bestellt? Letztendlich nützt uns diese große Menge wissenschaftlicher Information ja nur, wenn sie bei ihren potentiellen Rezipienten auch ankommt, wenn die Ergebnisse in der Forschung wiederverwendet oder in die Praxis transferiert werden. Hier zeigt sich eine große Lücke: je nach Disziplin werden


DeepGreen: Open-Access-Transformation

Dieser Prozess soll mit Hilfe einer Datendrehscheibe automatisiert werden. Den Fokus legt DeepGreen dabei zunächst auf sogenannte Allianz-Lizenzen, welche spezielle Open-Access-Komponenten enthalten. Die grüne Herausforderung Der Grüne Weg des Open Access bezeichnet die Speicherung von qualitätsgesicherten Textpublikationen (Postprints) und anderen digitalen Objekten auf einem institutionellen oder disziplinären Repositorium (frei zugängliche Online-Datenbank). Einen Zweig dieses grünen Weges bilden die überregional zwischen Bibliotheken und Verlagen verhandelten Allianz-Lizenzen. Die dort enthaltenen Open-Access-Komponenten erlauben es AutorInnen berechtigter wissenschaftlicher Einrichtungen, ihre Publikationen sofort oder nach Ablauf einer Embargofrist in einem Repositorium ihrer Wahl, meist das der eigenen Institution, zu veröffentlichen. Die Umsetzung dieser Open-Access-Komponenten ist […]


Open Science: Forschungsdatenmanagement mit dem ZBW Journal Data Archive

Forschungsförderer im In- und Ausland, aber auch die Europäische Kommission fordern im Kontext von Open Science vermehrt einen offeneren Zugang zu Forschungsdaten. Qualitätsgesicherte Forschungsdaten bilden einen Grundpfeiler wissenschaftlicher Erkenntnis und können unabhängig von ihrem Erhebungszweck auch Grundlage weiterer Forschung sein. Doch auch wissenschaftliche Qualitätssicherung und Forschungsintegrität bilden zentrale Motive für derartige Empfehlungen: Empirisch-basierte Forschung sollte replizierbar sein – die publizierten Ergebnisse, angewendete Methoden und die Berechnungswege also nachvollziehbar und überprüfbar sein. Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft unterstützt mit ihrem neuartigen Journal Data Archive wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschriften bei dieser Aufgabe. Eine Lehre für Fachzeitschriften: Richtlinien zum Umgang mit verwendeten Forschungsdaten Die Bedeutung […]


Barcamp Open Science: #oscibar 2017 bringt Open Science in die Praxis

Am 20. März lud der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 zu seinem dritten Barcamp ein, das traditionell als Pre-Event einen Tag vor der dazugehörigen internationalen Konferenz durchgeführt wird. Open Science nimmt derzeit weltweit Fahrt auf, was in Europa unter anderem durch die europäische Forschungspolitik spürbar wird. Um die Open Science-Bewegung aufzugreifen, fand die Tagung in diesem Jahr erstmals unter dem Label “Open Science Conference” statt. Das Barcamp folgte dieser Entwicklung mit dem Label “Barcamp Open Science”. Veranstaltungsort beider Events war dieses Jahr Berlin. Für das Barcamp stellte Wikimedia seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Open Science ist in der Breite angekommen Nach drei Barcamps […]


Open Science Conference 2017: Report

Die Tagung ist eine Fortführung und Weiterentwicklung der “Science 2.0 Conference”, um die aktuelle Open-Science-Bewegung aufzugreifen, die derzeit stark durch europäische Forschungspolitik geprägt wird. Die Aktualität und Relevanz des Themas war schon im Vorfeld der Tagung zu spüren, die mit 220 Teilnehmenden aus 34 Ländern bereits früh ausgebucht war. Klaus Tochtermann betonte daher als Chair der Tagung in seiner Eröffnungsrede: „Open Science gained momentum“ Die Open Science Conference bestand auch in diesem Jahr wieder im Kern aus Vorträgen international renommierter Expertinnen und Experten. Dazu gab es zwei Paneldiskussionen, zwei Workshops sowie eine Poster-Session, in der 18 angenommene Beiträge von insgesamt […]


Open Science in der Praxis: Offene Doktorarbeit

Auch wenn Open Science derzeit große Aufmerksamkeit erfährt, und die Öffnung der Forschung generell als richtiges und richtungsweisendes Modell für ein Wissenschaftssystem der Zukunft erachtet wird, so sieht es bei der konkreten Umsetzung von Open-Science-Prinzipien in der Praxis mitunter recht schwierig aus. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich: Teilweise „lohnt“ es sich einfach nicht für die wissenschaftliche Karriere, oder die Hürden erscheinen noch zu groß. Doch es gibt auch Forschende, die als Pioniere einfach ausprobieren, wie gelebte offene Forschung aussehen kann, und sich somit zugleich für die Akzeptanz und Verbreitung von Open-Science-Prinzipien einsetzen. Christian Heise ist so ein Pionier. Seine […]


GO-FAIR: A Member States-Up strategy for the EOSC implementation

The European Commission (EC) launched the INFRADEV-04-2016 Call entitled European Open Science Cloud for Research on April 15 during the European Open Science Cloud Info Day and now a consortium is starting with the work to build up the core elements of the EOSC. But, as the EOSC is more about federating and interconnecting existing research infrastructure and only providing new layers for disciplines without a sufficient infrastructure, proposals are needed how to optimally connect the existing research infrastructure. The EOSC Workshop with Member States representatives of June 29, 2016 clearly identified the need for additional, subsidiary activity and mandate […]